Donnerstag, 1. März 2007

DonAlphonso und die leckende StudiVZ-Pressesprecherin

Das StudiVZ wurde wieder gehackt und "DonAlphonso" berichtet. Diesmal sogar mit einem Privatfoto der Pressesprecherin, das er ohne erkennbaren Zusammenhang verlinkt. Darauf sieht man sie, offensichtlich betrunken auf einer Party, wie sie an einer Männerbrust leckt. Das Foto war vorher schon auf Ihrer StudiVZ-Profilseite verlinkt und auch außerhalb des StudiVZs über jenen Direktlink erreichbar. Inzwischen wurde es wohl gelöscht.

In den Kommentaren zu jenem Eintrag wird nun diskutiert, ob das Verlinken des Fotos ok war. DonAlphonso schreibt dazu:

Das ist, mit Verlaub, kein Durchschnüffeln. Du findest den Link auf zu den Photos, auf denen sie verlinkt ist, auf ihrer Seite. Sie selbst promotet das. StudiVZ hat den Umstand der Rausverlinkbarkeit damals (siehe Link zu meinem Beitrag) selbst zum Feature erklärt, als ich es für einen Bug hielt. Wenn es so ist, wenn man da keine Vorkehrungen zu treffen gedenkt - mei. Sie wissen, was sie tun. Sie stellen das online.
Ganz anders sah das "DonAlphonso", als vor einiger Zeit jemand im Quelltext seines Blogs "schnüffelte":
Ich finde es unter alles Sau, mit Verlaub. Es geht niemanden was an, was ich sonst noch so treibe, das hier ist kein Selbstbedienungsladen für Informationen über mein Tun und Lassen. Wenn ich damit rechnen muss, dass meine Leser alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Dinge über mich zu erfahren, von denen sie wissen, dass mir an einer Veröffentlichung nichts liegt, ist das hier entweder bald zu, oder absolut wasserdicht vernagelt. Dass es technisch kein Problem ist, den Quellcode zu durchschnüffeln, weiss ich auch. Aber ob es dem Bloggen zuträglich ist, wenn alles, was ich privat tue, von einem anderen an die Öffentlichkeit gezerrt und seiner Meute vorgeworfen wird, ist die andere Frage.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Berliner Frühling via Feedburner

Der Berliner Frühling sendet nun auch über Feedburner. Das ist eine Art Feed-Wrapper: Feedburner holt sich den Feed bei Blogspot und sendet ihn weiter - dazwischen zählt er mit.

Damit kann ich verfolgen, wieviele via Feed mitlesen und später mal spontan auf neuen Webspace umziehen, ohne dass es ein Feed-Abonnent merkt. Die alten Feed-Adressen bleiben aber bis auf weiteres bestehen.

CCC kryptisch zum Jugendschutz

Der Chaos Computer Club hat tagesschau.de ein Interview zum Jugendschutz gegeben - etwas kryptisch, finde ich

Kinder gehören unter Aufsicht - im Internet wie im Straßenverkehr. Eltern, die ihre Aufsichtspflicht auf Filtersoftware zu delegieren versuchen, sind die eigentlichen Schuldigen hier.
...
Kinder nicht mit allem zu konfrontieren, was es in der Welt gibt, halten wir aber schon für richtig. Wichtig ist es, Kindern und Eltern die Gefahren und Probleme in Chats, Foren etc. zu erklären. Aber bitte sachlich und von kompetenten Personen - und nicht von Leuten, die ihren Computer gerade einmal als Schreibmaschine benutze.
Also wie jetzt konkret? Wenn Kinder nicht alles sehen sollen, aber auch nicht an Filter delegiert wird - sollen Kinder beim Surfen also ständig beaufsichtigt werden? Durch ihre Eltern? Was, wenn diese nur Schreibmaschinen bedienen können? Wer sollte dann beaufsichtigen? Sollte es gar ein Schulfach Internet geben mit "ausgebildeten" Lehrern?

Ich würd's wirklich gern verstehen: Wie sollten Kinder konkret das Netz nutzen?

Samstag, 3. Februar 2007

Miej wątpliwość

Solche Musikvideos mag ich: Man sieht ihnen an, dass sie nicht teuer waren und sie haben eine ruhige, fast melancholische Stimmung. Es ist die neue Single vom Stettiner Rapper Łona mit dem Titel Miej wątpliwość (dt. Hab Zweifel).

Und weil der Text wirklich gut ist, bedauere ich einmal wieder, dass Google Video oder Youtube anscheinend keine zusätzlichen Untertitel einbinden lassen. Wie schade! Das wäre doch technisch bestimmt kein Problem. Zunächst könnte man einfach anbieten zu einem vorhandenen Video eine Untertitel-Datei hochzuladen. Später könnte es einen Online-Editor geben, mit dem man kollaborativ Untertitel zu Musikvideos oder Filmen erstellen könnte.

Update: Cool, Mojiti scheint das zu können: Man gibt gibt einen Youtube-Link an und kann entweder einzelne Szenen kommentieren oder Untertitel erstellen. Auch Untertitel-Dateien kann man hochladen - meine SRT-Datei wurde aber leider nicht erkannt.

dotSUB scheint sich auf kollaboratives Übersetzen zu spezialisieren.

Eminem in Czech

Recently Eminem started to rap in Czech, here's his first video:

Well, OK, it's not really Eminem, it is Dawe Em, a Czech rapper from Prague and the song is called Na věky (English: Forever). But the most surprising fact for me was that he made this video at home with some friends and his own computer.